Ein Cheerleader ohne Schleife ist heutzutage fast schon wie Lady Gaga ohne Fleischkleid, ein Engländer ohne Sonnenbrand oder Jeremy-Pascal mit Dissertation: Das jibts doch gar nicht! Eben.
Darum boomt der Schleifenmarkt seit geraumer Zeit wie die Goldgräber auf DMAX.

Schleifen mit Glitzer, größer als kleine Peeweeköpfe, mit Mickeymausohren, Teamnamen oder dem gesamten count sheet der eigenen Routine – dem Bowdesign sind keine Grenzen gesetzt & nahezu zu jeder Meisterschaft muss ein neues Schleifenkrönchen her.

Anbieter wie Cheerbows4you oder Gabby Alex Bows fertigen die heiß begehrten Teile auf Kundenwunsch an, zum Saisonstart läuft die Bowfabrik heiß wie achtzehn fullouts hintereinander.

Wer die Teamkasse etwas schonen will, kann dank einer Flut an DIY-Videos & Tutorials im Netz selbst Hand ans Schleifenband legen.

Wir sind für Euch in die Schleifenwelt abgetaucht & zeigen Euch, was ihr für Eure eigene Bastelstunde braucht:

Was ihr braucht auf einen Blick.

EinsZweiDreiFünfSechs

Eins: Schleifenband

Das Entscheidenste für Euer kleines Heimarbeitsprojekt – ohne Mett kein Mettbrötchen, ohne Schleifenband keine Schleife.
Für Eure neue Cheerbow gibt es fast nichts an Bändern oder Stoffen, das ihr nicht benutzen könnt. Hauptsache hübsch und nicht allzu weich, damit es an der nötigen Stabilität nicht fehlt – für standfeste Schleifenöhrchen steht Ripsband („grosgrain ribbon“) hoch im Kurs.
Euer Lieblingsband schneidet ihr entweder (aus dem gewünschten Stoff) zurecht oder ihr kauft das schönste Band gleich schnittfertig – je nach Ausmaß & Dimension Eurer Schleife zwischen 50mm und 85mm Breite, sowie ca. 60cm bis 70cm Länge.

Außerdem benötigt ihr ein weiteres, schmales Stück (ca. 5mm – 10mm) in der gleichen Farbe, um später den Kabelbinder zu verdecken.

Schleifenband findet ihr zum Einen im Kurzwarenladen Eurer Nähe (auch größere Kaufhäuser führen Handarbeitsabteilungen), oder bei diversen Stoffdealern im Internet & auf bekannten Pages wie amazon oder ebay. Übrigens: Augen offen halten, unverhofft kommt oft gilt auch für Deinen Traumstoff!

In den US gibt es natürlich auch schon fertige Bänder nur fürs Cheerbowbasteln, zum Beispiel auf cheerbowsupply.com. Aber Achtung: Zollgebühren können ggf. anfallen!

Zwei: Schere
schleifenband_fishtail Die Schere benötigt ihr easypeasy für zwei kleine Schritte:

#1: Stoff zurecht oder in der gewünschten Länge (ab)schneiden.
#2: Für ein hübsches Fishtail-Ende, also das herausgeschnittene Dreieck an beiden Schleifenenden. Dafür den Schleifenstoff längs übereinander falten und vom äußeren Ende ein kleines Dreieck Richtung Mitte abschneiden.

 

Drei: Textilkleber (optional)

Textilkleber könnt ihr für diverse Dinge verwenden, allerdings kommt ihr auch ohne ihn aus, wenn ihr das Schleifenband z. B. schon fertig kauft.
Ist dies nicht der Fall, ist er Euch Hilfe beim Stoffe übereinander kleben, Schleifen verglitzern oder Details aufkleben.

Vier: Feuerzeug

Das Feuerzeug verwendet ihr zum Stoffkanten versäubern, dh. ihr verhindert, dass Eure Enden ausfransen. Dazu fahrt ihr vorsichtig mit dem Feuerzeug an den Kanten entlang.
Aber Obacht: Kokelgefahr! Lasst Euch ggf. dabei helfen und seid Euch bewusst, dass das ein Spiel mit dem Feuer ist. (haha)

Fünf: Kabelbinder
& Sechs: Zopfgummi

Für Nähfaule ist der Kabelbindertrick genau das richtige: nachdem ihr das Schleifenband in die richtige Form gelegt habt, einfach mit einem kurzen Kabelbinder festsurren – das Zopfgummi auf der Rückseite Eurer Cheerbow nicht vergessen.

Erst ein wenig, damit ihr die Form der Schleife noch zurecht zupfen könnt, wenn ihr Euch sicher seid: zu das Ding! Mit einem Knipser das Ende kürzen und den Kabelbinder mit dem dünneren Schleifenbändchen längs überkleben.

Eine Vielzahl an Videos & Bowtutorials findet ihr natürlich auch auf youtube.
Die englische Youtuberin Zoe Dohrmann zum Beispiel, zeigt Euch wie es geht.

 
Was sind Eure Lieblingsseiten, Geheimtipps oder schönsten Schleifen? Sagt es uns in den Kommentaren!

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