Alle Jahre wieder und so: Hedwig hat uns das neue CCVD-Regelwerk für die Saison 2018/2019 nach Hause gebracht – und wir können Euch schon jetzt beruhigen: die neuen Anpassungen durchzuwälzen, geht definitiv schneller als der dünnste Harry Potter-Wälzer.

Nachdem nämlich das Regelwerk im vergangenen und übervergangenen Jahr ein ordentliches Lift Up bekommen hat, von dem Carsten Maschmeyer nur träumen kann, belaufen sich die Änderungen des neuesten CCVD-Schinken eher so auf Serrano-Schinken-Dicke.

Das Regelwerk 2018/2019
Damit ihr Euch nicht nur auf zwei Schlingel aus dem Internet verlassen müsst, findet ihr die aktuellen Regelwerke auf der Website des CCVD oder direkt hier:
Regelwerk Cheer
Übrigens: nach dem BVT Ende September wird noch ein Update für die Regelwerke folgen.

Aber weil schon Kranführer Ronny wusste, dass Regelwerkswissen verdichtet sein muss (Jungejungejungejungejungejungejungejungejungejunge), kommt hier der Super-Schnellcheck!

Neuheiten & Änderungen im allgemeinen Teil

Diese Änderungen gibt’s ofenfrisch auf die Augen:

Qualifikationsmodus Europameisterschaft
Während im vergangenen Jahr ausschließlich der Deutsche Meister und im Falle des Falles der Zweitplatzierte nachrücken durfte, können sich in der neuen Saison wieder Platz 1 & 2 für die ECU qualifizieren – damit geht es wieder zurück zu der Regelung aus der Saison 2016/2017. Können die Qualifizierten nicht teilnehmen, rückt maximal der Drittplatzierte nach.

Es qualifizieren sich wie auch im vergangenen Jahr Junior Allgirl & Junior Coed Level 5, sowie Senior Allgirl & Coed Level 6. Peewees und andere als die genannten Level können sich nicht für die Europameisterschaft qualifizieren. (auch kein Limited)

Anmeldung zur Meisterschaft
Die Anmeldung zur Meisterschaft erfolgt ab sofort ausschließlich über das digitale Backoffice, eine schriftliche Anmeldung zum Beispiel per Post ist nicht mehr möglich.
Maximal zu meldende Aktive
Da die maximale Starterzahl angepasst wurde, änder das auch die maximalmögliche Anzahl der zu meldenden Aktiven (inklusive Ersatzpersonen): von 30 (inkl. 5 Ersatzpersonen, zzgl. 5 Coaches, Betreuern) geht es auf 29 (inkl. 5 Ersatzpersonen, zzgl. 5 Coaches, Betreuern).
Angabe einer Kontaktperson bei Passbeantragung
Weil es scheinbar noch immer nicht von allen berücksichtigt wird: auch im neuen Regelwerk wird noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass eine Kontaktperson bei der Passbeantragung angegeben werden muss, sowie die zugehörige RM auf dem Umschlag vermerkt werden soll, um eine Abarbeitung nach Priorität bzw. unterschiedlichen Passfristen gewährleisten zu können. 
Staatsangehörigkeit der Teilnehmer
Tschau Ausnahmeregelung für US-Bürger und Kanadier: ab jetzt gilt, dass Teilnehmer entweder die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder ihren ständigen Wohnsitz mindestens 6 Monate vor der Meisterschaft in Deutschland haben müssen. <br> Die Limitierung, dass nur eine bestimmte Anzahl an US-Bürgern oder Kanadiern im Team sein dürfen, entfällt.
Altersklassen
Die Altersklassen für 2019/2020 wurden folgendermaßen angepasst:
Anpassung Teamgröße
Um unter anderem wahrscheinlich die Vergleichbarkeit auf Meisterschaften zu verbessern (immerhin müsste man mit 12 Personen 3 Stuntgroups zeigen), wurde die Mindeststarterzahl auf 12 Teilnehmer und die Maximalstarterzahl auf 24 erhöht. Bei den „hohen“ Leveln (Junior Allgirl &  Coed 5, sowie Senior Allgirl & Senior Coed 6) bleibt es bei mindestens 16 Startern.

Änderungen in den Cheer Level Rules

Auch in den einzelnen Cheer Leveln ändert sich nicht allzu viel in diesem Jahr, hauptsächlich handelt es sich bei den rotgemarkerten Wörtern im Regelwerk um Ergänzungen oder Wortänderungen.

Level 1 – 6

  • Release Moves sind zukünftig auch nicht über, unter oder durch Hilfsmittel erlaubt.

Level 2 & 3

  • Dismounts: die 1/4 Turns wurden zu 1/4 Turn Cradles als erlaubter Abgang ergänzt
Release Moves sind zukünftig auch nicht über Hilfsmittel erlaubt.

Level 4

  • im Standing Tumbling sind nur noch in Tuck-Position erlaubt, andere Flipping-Elemente sind nicht erlaubt  (wie z. B. Layout, X-Out, Arabians etc.)
  • ebenfalls im Standing Tumbling wurde der Punkt „Direkt aufeinanderfolgende Salto – Salto Kombinationen sind nicht erlaubt. Beispiel: Salto – Salto, Salto – Layout, Salto –Vorwärtssalto sind nicht erlaubt.“ gestrichen, dafür der neue Punkt E hinzugefügt: „Es ist kein Tumbling-Element nach einem Salto, freiem Rad oder Onodi erlaubt.“ – generell heißt das also: nach einem Salto ist Schluss, egal in welcher Kombination
  • bei Level 4 Stunt-Inversions wird rot ergänzt:

    „Ausnahme: Eine kontrollierte Senkbewegung von einem invertierten Extended Stunt (Beispiel: Handstand) zu Schulter-Level ist erlaubt, wenn sie von einem Extented invertierten Stunt eingeleitet wird (enthält nicht das Durchlaufen der Extented Position).“

Level 5

  • bei Level 5 Stunt-Inversions wird rot ergänzt:
    „Ausnahme: Eine kontrollierte Senkbewegung von einem invertierten Extended Stunt (Beispiel: Handstand) zu Schulter-Level ist erlaubt, wenn sie von einem Extented invertierten Stunt eingeleitet wird (enthält nicht das Durchlaufen der Extented Position).“

Level 6

  • Pyramiden: Aufgänge mit freier Flugphase der Top dürfen ebenso nicht über, unter oder durch Hilfsmittel geworfen werden
  • Ausnahme 2 bei Tosses wird detaillierter definiert: „Ausnahme 2: Arabians, bei denen die dritte Base zu Beginn vor der Top positioniert sein muss, damit sie in der Position ist den Kopf- und Schulterbereich der Top während des Cradles zu fangen.“

Level 4 – 6

  • neues Wording: aus „Salti“ wird „Flips“

Das war’s tatsächlich – und hat noch nicht mal weh getan. Zum Schluss halten wir es wie Ronny & sagen Euch: „Zusammenpacken. Ende!“

2 Kommentare
  • Lina

    Huhu!
    Ich finde das beim Level 4 etwas missverständlich geschrieben. Beim ersten Punkt mit dem tumbling:
    Dort geht es um STANDING Elemente!
    Layouts sind im Running Tumbling doch weiterhin erlaubt ‍♀️

    Oktober 2, 2018

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