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Unser Jahresrückblick 2017

Ei ei, wat war das wieder für ein lecker Jährschen (lecker, lecker!): 2017 hat schon längst die Segel gestrichen und ist, lassen wir es noch einmal revue passieren, vor allem in die „richtig, richtig top„-Straße eingebogen.

Während die Welt um uns herum im letzten Jahr gefühlt immer mehr unschön Kopf stand, glich unser Lieblingssport eher einem muckeligen Rückzugsort und die Szene rückte ein bisschen näher. SMS, bitte sei mal sicher: im deutschen Cheerleading ist in 2017 eine Menge Liebe durch die Luft geflogen.

Unser Jahresrückblick 2017

Aber was ging eigentlich im Detail? Zieht Euch nochmal den Schlüpper zurecht, es folgt unser (etwas späte) Jahresrückblick für das vergangene Jahr 2017!

Was ist prägnant in 2017?

Wenn Günther Jauch ein paar Stichpunkte für das letzte Jahr in die Kamera hacken würde, wären es für Cheerleading-2017 auf jeden Fall diese. Denn das war in 2017 für uns am prägnantesten & neu:

📌 Das neue Regelwerk flatterte in die deutschen Cheer-Haushälte, wie die Hogwarts-Benachrichtigungen in den Ligusterweg. Die wichtigsten Änderungen:

Senior Level 4
Level 0
SKM Dance wird zu Performance Cheer
RM-Teilung

📌 Cheer-Deutschland taumelt im Worlds-Fieber: drei Nationalteams, sowie die qualifizierten Performance Cheer-Teams treten Ende April in Orlando auf den ICU Worlds – alle bringen großartige Leistungen mit nach Hause, darunter sogar zwei Treppchen-Pokale.


📌 Team Germany ist bereits wieder ein „Work in progress“! Im späten Sommer fanden die Try Outs für den neuen Kader statt, zu den Worlds 2018 sollen ganze fünf Teams geschickt werden: Junior Allgirl, Senior Allgirl & Coed, sowie brandneu & heiß für die kommenden Worlds Junior Coed und Team Para Performance Cheer.

📌 Zwischenzeitig sorgt der IASF für ordentlich Wirbel im November: die International Allstar Federation veröffentlicht neue Regelwerksänderungen für die IASF Worlds 2018, die Twists jeglicher Form in Baskets im lvl 5 & 6 verbieten (demnach wäre zum Beispiel eine Kick Full im Level 5 oder ein Arabian im Level 6 nicht erlaubt), außerdem sind einschneidende Änderungen bei den Tumbling-Bewertungskriterien vorhergesehen. Nach internationalen Protestwellen, einer mehr als 35.000x unterschriebenen Petition und nur drei weiteren Tagen änderte der IASF die Regelwerksänderungen zurück.

📌 Der CCVD ist in den DOSB aufgenommen worden! Im Dezember entschied der Deutsche Olympische Sportbund, den CCVD als 100. Mitglied in den Sportbund aufzunehmen – den historischen Moment findet Ihr hier zum endlos anschauen. Was die Aufnahme in den DOSB eigentlich bedeutet, haben wir übrigens hier für Euch zusammengefasst.

 


Nimm das, Graf Zahl*! Wir hauen auch dieses Mal Zahlen für 2017 raus, wie russische Kneipenschläger Zähne.

*übrigens: auch wenn wir als 5-Jährige immer ein bisschen Angst vor dem alten Halunken hatten, so im Nachhinein betrachtet hat er schon ein paar gute Tracks rausgehauen. #grafzahlappreciation. Aber jetzt weiter im Text.

Die wichtigsten Zahlen aus 2017

  • In 2017 umfasst der CCVD laut DOSB 15.136 Einzelmitglieder. (Stand September 2017) Zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von mehr als 1000 Mitgliedern. (Quelle: hier.)
  • Die German All Level Championship-Serie wächst im zweiten Jahr bereits aus den Baby-Schuhen: mit Zuschauer-Zahlen jenseits der 4000 werden die GALCs 2017 im grauen Winter ein absolut hübscher Zuschauermagnet.
  • Rund 20 Meisterschaften standen 2017 auf dem Zettel – gezählt wurden offene & CCVD Meisterschaften.

Awardspiegel 2017 🏆

Cheer-Deutschland hat 2017 abgesahnt! Wieviele Ehrenfliesen die deutschen Teams auf internationaler Ebene mit nach Hause bringen konnten, findet Ihr hier.

Und was ist drin im Medaillenspiegel? Die Ergebnisse der ECU in Prag, der ECU Performance Cheer Doubles in den Niederlanden, den ICU in Orlando, sowie den IASF Worlds in Orlando.

Platzierung Anzahl
1. Platz 🏆
2. Platz 🇩🇪🇩🇪
3. Platz 🏆🏆
4. Platz 🇩🇪🏆🏆🏆🏆
5. Platz 🏆🏆
6. Platz 🏆
7. Platz 🏆🏆🏆
8. Platz 🏆🏆🏆
9. Platz 🏆🏆
10. Platz 🏆🏆
11. Platz 🏆🏆🏆
12. Platz 🏆🏆
13. Platz 🏆
15. Platz 🏆🏆
16. Platz 🏆
19. Platz 🏆
20. Platz 🏆
21. Platz 🏆
23. Platz 🏆

 

Der YouTube-Durchstarter 2017

Meistgeklickt auf YouTube wurde in 2017 der Clip, der ein Cheergirl zeigt, wie es gewaltsam in den Spagat gedrückt wird. Mehr als 5,3 Mio wurde das schmerzhafte Video angeklickt – zeigen wollen wir es hier aber nicht.

Nicht unbedingt zeigenswerter, aber dafür um einiges amüsanter ist dafür der achthundertste Teil von Bring it On. Im August 2017 kam der neue Streifen „Bring It On: Worldwide #Cheersmack“ als sechster Teil aus der Girls United-Serie raus. Perfekte Überleitung für unsere nächste Kategorie.

 

Die Tops & Flops aus 2017

Was ging in 2017 steil, was eher steil bergab? Es folgen unsere persönlichen Ins & Outs.

👍 Endlich ein neuer Cheerfilm!
👍 Hohe Nike-Socken: die weißen Tennis-Socken kamen in 2017 gut ins Rollen. Vorreiter-Team in Deutschland: die hübschen HSC-Teams.
👍 Auf nach Olympia! Man kann es nicht oft genug sagen: der Schritt in den DOSB ist definitiv ein weiterer Meilenstein, der 2017 final gesetzt wurde. Zu den Olympischen Spielen 2018 dürfen die Dolphins aus Krefeld als Präsentationsteam fliegen – ober-Daumen nach oben.
👍 Die Level-Vielfalt in 2017. Niedriges Level heißt nicht, dass man uncool ist. Das haben 2017 bereits eine Vielzahl an Teams bewiesen.
👍 Das gesteigerte Verständnis bei vielen Coaches, was sie ihrem Team zutrauen können, und was nicht. Todesstürze auf dem Floor sieht man nur noch sehr selten.

👎 Ein neuer Cheerfilm. Im Ernst, jedes Mal einen Schnaps, wenn was ziemlich idiotisches bei Cheersmack passiert & wir wären ziemlich schnell ganz weit weg. #dankecheerleaderin
👎 Coaches, die Routines nicht abbrechen. Aktive humpeln verletzt über den Floor, Zuschauer halten sich die Augen zu & der Coach sagt: „Ist doch alles gut, sie steht ja noch.“ JUNGE! Was ist denn da nur los. Auch wenn wir mit Herz & Haar Cheergirls sind: Gesundheit geht immer noch vor – es geht auf der Matte nicht um 20 Millionen Euro, ein Nilpferdbaby und ein Haus aus Brause-Ufos. (ok, dafür würden wir vielleicht auch nicht abbrechen) Nicht nur ist es eine Frechheit der Gesundheit gegenüber, sondern auch unserem Sport: umprofessioneller kann eine Sportart mit so einem Moment nicht aussehen. Verantwortungslevel minus zwölf.
👎 Hater-Muttis – in 2017 kamen sie uns vermehrt vor die Tastaturflinte. Aber unseren Senf dazu haben wir ja schon gegeben.

 

Aber: genug Schaum vorm Mund, kommen wir zu unserem letzten, schönen Punkt.

Die Wall of Fame 2017

Folgend findet Ihr alle Team-Meister von CCVD-Meisterschaften den größten nationalen, offenen Meisterschaften 2017, deren Ergebnisse veröffentlicht wurden. Klopft Euch auf die Schulter, ihr wart toll!

Danke für 2017!

2017 hat sich so einiges getan. Was uns am Ende nur bleibt: es war toll mit Euch – und wir können kaum die nächsten Abenteuer in 2018 erwarten. 😘

Was waren Eure Highlights im letzten Jahr? Schreibt es uns in die Kommentare.

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