30 Tage vom ersten Jahr sind schon längst rum & wir können sagen: alter, so spät waren wir mit unserem Jahresrückblick noch nie!

Deswegen verkaufen wir Euch diesen Post auch einfach als was ganz anderes. Zum Beispiel als „Was-im-neuen-Jahr-so-geht-mit-ein-bisschen-Rückblick-auf-2018“-Ding. Damit Euch das nicht auffällt, lenken wir Euch von vornherein mit diesem Video ab, das aber eigentlich überhaupt nichts zur Sache tut.

Was ging in 2018?

Personal talk, und das passiert nicht allzu oft bei uns: in 2018 hat sich eine Menge bei uns geändert.

Eine von uns ist ein altes Oma-Haus gezogen und kloppt ständige alte Steine von den Wänden, wir sind beide endlich in ein neues Büro gezogen und haben ziemlich viel gearbeitet.

Hauptsächlich fürs Cheerleading, im Internet und an unserer Online-Shop-Karriere (wie es dazu eigentlich kam, erzählen wir Euch in einem anderen Post, wenn ihr das mögt).

Zugegeben, unser Blog-Baby ist in den letzten vollgestopften Monaten ziemlich zu kurz gekommen. Aber wir schwören ab sofort hoch & heilig, dass wir das jetzt ein bisschen ändern wollen. Schwör!

Was uns in 2018 am meisten geflasht hat und sich wirklich in unser Gehirn gebrannt hat: die unglaubliche Reise mit Team Germany 2018 – von der wir Euch hier schon Einiges erzählt haben.

International Cheer Union 2018 Championship Highlights

Das Video wurde über YouTube eingebettet. Mit Abspielen des Videos erkennst Du die Datenschutzbestimmungen von Google an.

 

Neben den Pokalen, die die Nationalteams von den ICU Worlds mit nach Hause gebracht haben, kann sich aber auch der Rest auf internationaler Ebene gut sehen lassen.

Awardsspiegel 2018

Und was ist drin im Medaillenspiegel? Die Ergebnisse der ECU in Helsinki, der ECU Performance Cheer Doubles in Athen, den ICU in Orlando, sowie den IASF Worlds in Orlando (berücksichtigt wurden nur die finalen Rankings Platz 1-10).

Platzierung Anzahl
1. Platz 🇩🇪🇩🇪🇩🇪🏆
2. Platz 🏆🏆
4. Platz 🇩🇪🇩🇪🏆🏆
6. Platz 🏆🏆🏆
7. Platz 🏆
8. Platz 🏆🏆
9. Platz 🏆🏆
11. Platz 🏆🏆
12. Platz 🏆
16. Platz 🏆🏆
21. Platz 🏆

Noch nicht genug von Zahlen und Buchstaben und halbwegs klugen Aufzählungen? Tief in die Papiertüte einatmen lohnt sich, wir scheuern Dir gern noch mehr Ziffern um die Marmel.

Die wichtigsten Zahlen aus 2018

📌 Der CCVD umfasst 2018 knapp 18.000 Mitglieder in 268 Vereinen, die wiederum in 15 Landesverbänden organisiert sind. Im Vergleich zum Vorjahr ist das wiederum ein Zuwachs von mehr als 2500 Mitgliedern. (Quelle: hier)
📌 auch in 2018 standen mehr als 20 Meisterschaften in ganz Deutschland an – Tendenz eher steigend. Mitgerechnet wurden offene & Meisterschaften des CCVD.
📌 die Teilnehmerzahlen auf den Verbandsmeisterschaften steigen jedes Jahr um ca. 1000 Teilnehmer. Ei, wat ist das für eine gute Überleitung zum nächsten Punkt:

Neues in 2019

Wir stecken schon längst drin, ein paar Neuerungen hat die gesamte Cheerleading-Entourage vielleicht noch nicht mal bemerkt. Damit wir Euch noch schnell unter die Nase reiben können, was ihr vielleicht verpasst habt und was auf uns zukünftig zurollt: prepare for Neuerungen!

💡 nach der Saison 2019 kommt eine Meisterschaftsebene dazu: ab November/Dezember 2019 geht’s erstmal auf kleinere Landesmeisterschaften, über die man sich zur Regionalmeisterschaft qualifizieren muss. Der Weg zur Deutschen bleibt ab hier gleich. Auch wenn viele meckern, wir finden, führt aufgrund der wachsenden Strukturen kein Weg dran vorbei. Und komm ey, nach einer Saison hat man sich eh wieder dran gewöhnt.
💡 die Mitgliedsbeiträge im CCVD wurden angepasst: ab sofort zahlt der Verein 8 EUR pro Mitglied, egal wie groß. Die bisher geltende Formel ist damit hinfällig.
💡 Verbands-Pässe kommen ab sofort nicht nur im freshen Chip-Karten-Design, ein bisschen was rappen muss man seit Januar 2019 auch: der Wettkampfpass kostet 15 EUR und ist für 3 Jahre gültig.
💡 alles wächst (außer dieser winzige Hund): nachdem bei Varsity Europe im vergangenen Dezember eine neue All Level-Meisterschaft in Schweden dazu kam, verdoppelt sich in 2019 auch direkt die neue Summer All Level Championship. Eine Version gibt es in diesem Jahr in Hof, eine in Düsseldorf – und damit nicht genug: in Düsseldorf geht’s in eine neue Hood mit noch mehr Platz. 
💡 schonmal ins neue Jahr gesneakt: die ECC 2020 läuft im nächsten Jahr direkt an zwei Wochenenden!

Meistgeklickt

Topdog auf youtube ist tatsächlich dieses Video mit über 5,5 Millionen Klicks. Weil es uns aber nicht wirklich gekickt hat, zeigen wir Euch lieber diese Maus, mit immerhin knapp 2,5 Millionen Klicks und schmunzeln kurz ein bisschen (weil es irgendwie weird ist), aber nicken direkt danach anerkennend. Kandidat für die twothirty-Ehrenfliese, this is Kaitlyn:

Maine Teen Is the Only Cheerleader on High School’s Squad

Das Video wurde über YouTube eingebettet. Mit Abspielen des Videos erkennst Du die Datenschutzbestimmungen von Google an.

 

Die Flops & Tops aus 2018

Wir geben uns jetzt richtig Puls und kämpfen uns erst durch die Flops durch, damit wir nach hinten raus richtig glücklich sind. Wie beim Training quasi: bei neuen Sachen erstmal richtig viel auf die Marmel bekommen, bis dann endlich das Ding steht & alle um Dich rum sagen: „Wow, voll das schöne Ding“. So nämlich.


👎 Hooligan-Eltern: kann es irgendwie sein, dass es immer mehr werden? Die Helikopter-Mamas scheinen sich zu radikalisieren & das bekommt man vor allem auf Facebook zu spüren: Internetpolizeikommissare scharen ihre Entourage um sich, damit sie das vermeintliche Unrecht, was ihnen widerfahren ist, zu rächen. Ganz nice und easy: bitte hört auf damit, das ist uns unangenehm und macht uns fuchsteufelswild! 

👎 die „ja-aber“-Mäuse: „Ja, aber das hat sonst immer gestanden“, „Ja, aber bei uns ist einer krank gewesen & deswegen hatten wir es ja voll viel schwerer“ oder auch „Ja, aber ist doch nicht meine Schuld, wenn ich mich erst eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn um Tickets bemühe und die dann ausverkauft sind“. Leute, serious talk: ist doch nichts bei, mal zu sagen: „Puh ja, war ich selbst irgendwie ein bisschen dumm. Bin ich selbst Schuld dran.“ – passiert jedem mal und so ein Eingeständnis macht das Leben hier und da ein bisschen besser, als sich ständig an der eigenen Motzerei & idiotischen Erklärungsversuchen zu verschlucken.

👎 Siegerehrungs-Eher-Verlasser: Routine versaut, direkt ganz am Anfang aufgerufen werden, kennste? KENNSTE? Für all diejenigen, die es kennen (oder halt auch nicht und vielleicht irgendwann mal davon überrascht werden): danach sitzen bleiben sollte noch drin sein. Bisschen klatschen kriegt man noch hin. Und wenn Du keinen Bock hast, zuzuhören (es sei Dir verziehen nach einer lumpigen Platzierung), dann klatsch einfach, wann die anderen klatschen. Easy as 1, 2, 3 – und trägt dabei doch ziemlich der Sportlichkeit & dem Respekt füreinander bei. Ausnahmen dürfen auch früher von der Siegerehrung abhauen (aber nur wenn Dein Flug schon fast ohne Dich geht und Du Dich ziemlich beeilen musst, damit Du Dich grad noch so an die Tragfläche klammern kannst. Oder wenn Dir auf einmal ganz schlimm einfällt, dass Du noch Aufbackbrötchen im Ofen daheim hast.).

👎 Seine eigene Leistung öffentlich mit dem Versagen anderer Teams untermauern: „Wir sind Platz drölfeinviertel – und sogar noch vor Team XY“ – voll der Abturner.


👍 Support each other: Teams, die sich gegenseitig auf Meisterschaften anfeuern, auch wenn sie sogar in der gleichen Kategorie starten. Vorbildfunktion dabei: tatsächlich unsere Mamas & Papas, die auf den offenen Meisterschaften in Elternteams über die Matte huschen – haben sowohl vor, als auch nach der Routine die größte Empathie füreinander. 

 

Was wir uns für 2019 wünschen?

Noch ein bisschen mehr Offenheit, an jeder Front. Einfach mal Dinge ausprobieren und zulassen, weil genau das vielleicht einen ganz neuen Weg zeigen kann. Neu machen heißt nicht, dass Altes schlecht war – aber vielleicht kann es ja mal ein kleines Touch Up vertragen?

Was wünscht ihr Euch für die neue Saison? Schreibt’s uns in die Kommentare!

4 Kommentare
  • Begleitet Ihr das NT wieder dieses Jahr nach Orlando?

    Januar 31, 2019
  • Caro

    Noch schlimmer als die Eher-Verlasser, sind die, die sich bei Platz 2 freuen, dass sie nicht aufgerufen wurden. Und dann den Rest der Siegerehrung am Mattenrand sitzen und ihren Bewertungsbogen studieren und die restlichen Teams nicht mehr ehren.

    Januar 30, 2019
  • Emilia

    Ich finde ihr habt bei den Siegerehrung-Eher-Verlassern komplett recht. Bei der Deutschen waren zu der Siegerehrung des Senior Limited Coed 6 kaum noch jemand da. Klar es war keine spannende Kategorie, weil man schon nach den Routines die Platze 1 bis 6 perfekt zu ordnen konnte, aber man konnte hier noch viel lernen was Sportlichkeit anging. Jedes Team und jeder Platz wurden gefeiert und die Teamnamen des jeweilen Teams von den Konkurrenten durch die Halle gerufen. Das hat sogar mein kleines, schwarzes Herz erwärmt ;)

    Januar 30, 2019

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