Für all die, die sich heimlich wünschen, Robert Scianna wäre dieser schwule beste Freund, den jedes Mädchen haben sollte, für alle, deren Herzen höher schlagen, wenn er auf youtube seine Cheerbag vor aller unser Augen ausräumt und man sich denkt: „O EMM G, bitte lass mich Dein Chopstick sein!“ (naja, das vielleicht nicht.)

Nichtsdestotrotz, für alle „Cheerleaders“-Liebhaber & Awesomeness-TV-Anhänger – zuerst eine ziemlich heiße Nachricht, die Euch nach der ersten Euphorie ziemlich traurig macht: in der vergangenen Woche konnten Tumblingbegeisterte mit den Smoed-Sternchen Robert Scianna & Kyle Desenberg bei Galaxy Cheer über den Springfloor tänzeln. Aber: wahrscheinlich wart ihr nicht dabei. Also Chance verpasst, dafür gibt es von uns keine fierce points.

Dafür kommt jetzt der psychologisch wertvolle Teil, um Eure traurigen, gebrochenen Cheerseelen wieder aufzumuntern – denn:
Wir haben mit Coach Yvonne von Galaxy Cheer gesprochen, wie aufregend es tatsächlich mit den beiden war.

Und, wie war’s denn so mit Robert Scianna? (und natürlich Kyle!)

Grundsätzlich war es eine sehr coole Erfahrung, die beiden mal persönlich kennen zu lernen. Beide waren auf ihre eigene, wenn auch sehr unterschiedliche Art sehr offen und freundlich. Robert eher auf eine wuselige, chaotische Art. Kyle eher etwas bodenständiger und, naja, „normaler“. Robert hat zum Beispiel den normalen Tag-Nacht-Zyklus einfach mal stumpf ignoriert und den Tag vor dem Camp komplett geschlafen – war dafür aber die ganze Nacht wach. Kyle haben wir ein bischen Hamburg gezeigt und er war, wie zu erwarten, ganz begeistert vom deutschen Bier :-).

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die beiden zu Euch zu holen?

Die Idee hatten wir schon länger, mal so jemand hochkarätiges zu uns zu holen. Einfach nur mal um zu sehen, was die Amis so anders machen. Wir haben ihn dann einfach über seine Email-Adresse, die auch immer unter all seinen Instagram- und Facebook-Posts steht, kontaktiert. An dieser Stelle war auch mit der einzige, wirkliche schwache punkt.

Die Kommunikation läuft komplett über eine dritte Person, die die Emails bearbeitet. Das macht das ganze sehr träge und langwierig. Zur kompletten Organisation dauerte es dadurch mehrere Monate, weil wir oft Tage oder Wochen auf eine Antwort warten mussten.

Wie lief das Training ab? Gab es etwas, das sich grundlegend von Eurem Training unterscheidet?

 Beim Camp waren wir insgesammt 18 Aktive auf die beiden Coaches.
Der Ablauf war fast so wie man das aus den YouTube Sendungen schon kennt, nur in verkürzter Form.
Zuerst einmal Conditioning, zwar nur kurz (ca. 20 Minuten), aber dafür sehr knackig. Das ganze mal hochgerechnet auf das was die Amiteams machen (was etwa dem 3-5 fachen Volumen entspricht)… also ganz ehrlich, jeder der beim „Cheerleaders“ gucken denkt, „Oh man, das könnte ich bestimmt auch“, falsch gedacht! Es sieht hart aus und ist noch viel härter. Nach ein bischen Stretching ging es dann los und zwar erst mal mit Basics. Den beiden war es sehr wichtig, dass man alles was man tut auch versteht und wirklich beherrscht, vorher ging es nicht weiter.

An dem Punkt war eigentlich schon klar, was die meisten deutschen Teams von den US Teams unterscheidet: und zwar die absolute Gewissenhaftigkeit, gerade im Tumbling. Wie oft sieht man auf deutschen Meisterschaften Tumbling mit sehr schlechter, bis gefährlicher Ausführung. Da besteht bei uns auf jeden Fall noch Aufholbedarf!

Für jeden der das verstanden hat, hat sich das Camp auf jeden Fall gelohnt, denn Wunder kann man in 3 Stunden Training natürlich nicht erwarten. Es geht dabei mehr um ein besseres Verständnis von dem was und wie wir es tun, als um das Erlernen von bestimmten Skills

Sind die beiden tatsächlich wie in der Serie „Cheerleaders“ oder doch irgendwie anders?

 Das Verhalten war tatsächlich genau so, wie man sich das aus der Serie vorstellen kann, super nett aber wuselig!

Und wofür bekommt Robert fierce points von Euch?

Fierce points gibt es auf jeden Fall für die Ausstrahlung! Robert ist ein tolles Vorbild was Trainingseinstellung und Motivation angeht.

Zum Schluss: drei Sachen, die ihr unbedingt aus dem Camp für Euch mitgenommen habt:

Die wesentlichen Gedanken die wir mitnehmen können sind:

  1. Mehr Conditioning, denn man kann nie fit genug sein.
  2. Skills nicht als Gesamtbild, sondern als Teilbewegungen lernen, die dafür aber als Einzelnes nahe an der Perfektion sein sollten.
  3. Die beiden sind trotz ihrer Fähigkeiten Menschen wie wir alle auch, ihr Können verdanken sie insbesondere ihrer harten Arbeit.
    Wer also immer schon mal geträumt hat, auch so gut zu werden, nur zu. Hard work always pays off!

Mehr Robert & Kyle bei Galaxy Cheer gibt es auf der facebook-Seite des Hamburger Teams.

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